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4. Reisetag - Dienstag, 14. Jan. 2014

Für 8.00h war die Einfahrt in den Lysefjord angekündigt, da trällerte der Wecker bereits um 6.45h, damit Zeit für ein gutes Frühstück blieb. Wegen der Landschaft (die Fahrt um Stavanger herum und den Høgsfjord) hätte der Wecker auch sehr viel früher seinen Dienst tuen dürfen, aber 1. wusste er: Da ist es noch duster und kaum was zu sehen... und 2. : Die Strecke steht ja zu anderer Jahreszeit nochmal auf meinem Programm.

Im Lysefjord, noch vor der Brücke gab es einen Aufenthalt. Der hatte einerseits was Gutes: es gab mehr Tageslicht, andererseits war schlecht, dass dieser Aufenthalt wegen der Wartezeit auf das Ambulanzboot notwendig war. Ein Passagier hatte sich wohl den Fuß verknackst, denn man konnte sehen, wie er auf einem Bein hüpfend von den Sanitätern gestützt von Bord der TROLLFJORD gebracht wurde.

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Im Lysefjord  blies es heftigst, unter der Brücke holte es mich beinah von den Füßen und ich hätte fast mitreden können, wie leicht es zu irgendwelchen Unfällen oder Verletzungen kommen kann, denn als ich so windböbeschleunigt mich schon fast stürzen sah, konnte ich gerade noch den Innenhandlauf erwischen, aber rutschte etwas weg und war mit dem Arm irgendwie eingeklemmt. Da war es gut, dass ich dann im Windschatten war und der Druck auf den Arm weg war. So hat es nur fies wehgetan und es gab ein paar Druckstellen.



Am Preikestolen (trotz entsprechender Lautsprecherdurchsagen waren auf dem Umlaufdeck nur eine Handvoll Passagiere) blieb die TROLLFJORD eine Zeitlang stehen bzw drehte dann laaaaaangsam für die Rückfahrt.

Beim nächsten Mal, sollte es vielleicht wieder nach Haugesund gehen, würde ich (wie nach Finnsness) je nach Wetter vielleicht nicht am Mittagstisch sitzen.....  die Landschaft war reizvoll, dazu kam blauer Himmel, Sonnenschein, weißgepuderte Inseln... da musste es bei einem Ein-Gang-Dessert bleiben.


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Draußen fiel mir dann diese Arbeitskraft auf, und im Gegensatz zu den Kollegen auf 8, der mit Hochdruckwasserstahl Schnee und Eis beiseite schaffte, war die hier mit Schippe zu Gange......,und hatte ein Fernglas vor der Brust baumeln.... seltsam.

Als ich näher kam, erkannte ich eine ältere Dame und " Oh, ich liebe Schneeschaufeln, da wo ich lebe gibt es kaum Schnee, und wenn bleibt er nicht liegen und immer wenn ich unterwegs Schnee treffe, dann möchte ich die Schaufel haben..." Als sie nach der Schaufel fragte, wollte man ihr keine geben, schließlich habe man ja Personal dafür an Bord. Aber sie hat wohl so lieb gefragt, dass sie dann doch freudestrahlend zur Tat schreiten konnte. (Sie kam aus England und wohnte in der Londoner City.

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Bei der weiteren Anfahrt nach Haugesund kam das HurtigForum-Mitglied Eislöwe nach vorne auf 6, (er stand beim Mittagessen plötzlich an meinem Tisch) und wir genossen Landschaft und feines Wetter und haben später auch den Stadtspaziergang mitgemacht, den ich sehr interessant fand.

Vor allem die lange Haupteinkaufsstraße mit ihren vielen weißgestrichenen Holzhäusern hat mir gut gefallen. Lustig fand ich, dass sich unser Guide für den vielen Schnee und das Eis auf den Wegen quasi entschuldigte, Haugesund sei so etwas gar nicht gewohnt.

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Mit dem Shuttlebus fuhr ich später wieder zum Schiff, auf dem wie in Kristiansand wegen "Åpent skip" sehr reger Betrieb herrschte, die kleine Musikkapelle, die uns bei der Ankunft begrüßte, war da schon wieder weg.

Noch das Ablegemanöver beobachten: parallel zum Kai ablegen, Heck rumschwenken, rückwärts ins Fahrwasser schleichen, Bug rumschwenken und los geht's.

Hier geht es zum Bericht des letzten Tages.