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Reisetag 09 - Samstag, 16. März 2013

Kirkenes - der letzte Hafen auf der nordgehenden Reise war heute unser Ziel und es war weiterhin tolles tolles Wetter auf dem Weg.

Auf dem letzten Stück bedeckte eine fast geschlossene Eisdecke den Fjord.

Wir wurden schon von Hurtigforum-Mitglied Nicole KKN erwartet, da sie aber arbeiten musste (Tourguide), blieb nicht viel Zeit für Gespräche, aber auch dieses UKT(UltraKurzTreffen) war sehr sehr nett.

Ihre Bilder vom Einlaufen der FINNMARKEN kann ich dank ihrer Genehmigung auch hier zeigen:

Finn war ziemlich aufgeregt, dass er seine alte Heimat nochmal sehen konnte (ich hatte ihn ja letztes Jahr bei der Nov.-Reise hier in Kirkenes entdeckt und zum Mitkommen überredet, nein, doch überzeugt!)  und er wollte dann unbedingt dieses Foto gemacht haben:

Andere Mitreisende betrachteten das Geschehen aus sicherer Distanz......

Im kleinen Kiosk am Kai gab es noch eine kleine Familienzusammenführung (später mehr) und dann ging es nach Hause....  .... südgehend eben.

Mittlerweile ist klar, dass wir einen ungebetenen Mitreisenden an Bord haben: mein "Unwohlsein"  vorgestern Nacht war nicht das Essen, mittlerweile liegen ne ganze Reihe von Passagieren flach, es scheint aber nichts mit Norovirus zu tun zu haben. Jedenfalls sind keine entsprechenden Massnahmen erkennbar und der Hotelchef gab einer um ihre Freundin besorgten Mitreisenden den Hinweis, dass es mit Bettruhe und vielem Trinken in ein paar Stunden wieder gut sein würde.

 Na denn, zumindest für mich kann ich das bestätigen, das Essen heute schmeckte wieder und blieb auch am Bestimmungsort.  Anscheinend hatte ich aber auch großes Glück, dass ich nur die Magenverkorkser-Variante erwischt habe, andere haben auch bei der Magen-Darm-Kombi "HIER" gerufen.

Nächster Halt: Vardø - passend zum Ende des gerade stattgefundenen Durchgangs des Schneeballschlacht-Turniers kam ich am Spielfeld an, deshalb hab ich aufs Foto vom fast leeren Spielfeld ohne Action verzichtet.

Vorhin beim Essen ging jemand durchs Restaurant und ließ sich angeben, von welchen Kabinen jemand da war. Es ist wohl aufgefallen, dass doch viele fehlen.............................. Allein aus unserer Reisegruppe waren es heute 4 ! 

Und es gab noch dramatischeres Geschehen an Bord. In Båtsfjord, wo der Aufenthalt eigentlich nur 5 Minuten sein sollte, lagen wir fast eine 3/4 Stunde. Am Kai standen Notarzt-, Polizei- und Rettungswagen. Und der Anblick der rollbaren Trage mit einem zugedeckten Körper ließ uns nicht Gutes vermuten....... Später erfuhren wir, dass ein alleinreisender englischer Gast verstorben war.

Gegen 22.40h gab es noch die Begegnung mit der TROLLFJORD


 und noch später ........... schon wieder

  Gute Nacht !

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Reisetag 10 - Sonntag, 17. März 2013

Der gestrige Tag endete mit Nordlicht, der heutige begann mit etwas Nordlicht:

Ich habe gehört, dass ein oder zwei Häfen in der Nacht nicht angelaufen worden sind, angeblich sollte es auch etwas geschaukelt haben.....

 Ziemlich pünktlich kam uns die KONG HARALD entgegen:

Kurz vor 11h, in der Nähe der großen Industrieanlage zur Erdgasverflüssigung,  gab es draußen auf Deck 8 eine Einladung zum EnergieKaffee. Der heftige Wind oder besser gesagt Sturm machte es anschließend für Hotelchef und Reiseleiterin verflixt schwer, den Wagen mit den Kaffeebehältern wieder hineinzubringen. Nicht nur, dass sie den Wagen kaum festhalten konnten, sie konnten sich selbst auf dem vereisten Deck nur schwer auf den Beinen halten.

Der Sturm machte auch Probleme beim Anlegemanöver in Hammerfest, das ziemlich lange dauerte.


Aber jetzt weiss ich wenigstens, dass wir uns ggf auch verteidigen könnten, es wurde zweimal geschossen, und zwar die Wurfleine - an Land - mit einer Druckluftkanone. Es stürmte immer noch heftig und nach mehreren vergeblichen Versuchen des Leinenwerfers, die Vorleine auf den Kai zu werfen, musste man darauf zurückgreifen. Ich hörte es nur knallen, aber Christian sah, wie im 1. Versuch außer dem Knall gar nichts passierte, und im 2. Versuch dann das Garagentor eine feine Zielscheibe für einen Volltreffer war. Später wurde auch noch ein Schneeräumfahrzeug getroffen.
Das hatte ich nicht mitbekommen, weil ich schon startbereit für den Ausflug unten am Ausgang stand.
Aber den hätte ich mir eigentlich auch sparen können, den Ausflug. Schon beim Rausgehen merkte ich den immer noch starken Wind bzw. Sturm und kämpfte mich zum nahen Bus. Wir wenigen Ausflugswilligen wurden nett begrüßt und direkt informiert, dass mein eigentlicher Hauptgrund für den Busausflug, nämlich der Blick vom Berg hinunter aufs Schiff, nicht möglich ist.
In der Nacht war der Sturm noch viel schlimmer, jetzt hatten wir beim Ausflug mit gesperrten Straßen (u. a. zum Aussichtspunkt über der Stadt ) und vereisten Treppen (selbst die beheizten an der Meridian-Säule) zu kämpfen. Es gab sehr kompakten Schnee, in Massen, dass teilweise vom Treppengeländer dort nichts zu sehen war. An der Meridiansäule dann kam der Schnee waagegerecht herangepeitscht, in Null-Komma-Nix hatte ich einen weißen Objektiv-Deckel vor der Linse...............

Naja, was soll's????? Beim nächsten Mal halt wieder ......  .............

Gegen Mittag ging es dann weiter. Wie man "Knoten stecken" kann, wollte ich nicht lernen, lieber wieder auf Øksfjord freuen und die Loppa genießen.

Um 20h gab es eine Filmvorführung "Das magische Licht".
Ich hätte es lieber "life und in Farbe" gehabt. Die Vorhersagen  waren top:

Geophysical Institute Aslaska sagt "KP-Index 5"
Kjell Henriksen Observatory sogar "6"

Leider spielte aber unser Wetter nicht mit...... nein nein... ich weiß, jammern gilt nicht, wir hatten bislang ja schon mehrfach das Vergnügen, aber so richtig schön starkes Nordlicht wäre schon schön gewesen....... Statt dessen schneite es.

Kurz nach 21h war noch die Winksession für die LOFOTEN auf dem Programm .......

dann stellte ich mir den Wecker, weil ich ein wenig ruhen wollte, um für die Einfahrt nach Tromsø wieder rechtzeitig draußen auf Deck zu sein, es sieht einfach nur klasse aus, wenn in der Ferne linker Hand die Eismeerkathedrale erkennbar ist und das Schiff später unter der Brücke durchfährt, um dann in elegantem Bogen herumzuschwingen und anzulegen. Aber .........

.................

Ein Handy-Wecker ist ja was Feines, der hilft ja nötigenfalls, einen ngsk UKS* zu begrenzen. (nicht ganz so kurzen UltraKurzSchlaf )

 Dafür sollte man/frau ihn allerdings auch aktivieren......... zumindest, wenn man vorher getönt hat, wie schön die Anfahrt nach Tromsø ist und man draußen sein sollte, wenn es das Wetter zulässt.... 

 Lange Rede, kurzer Sinn................ ich wurde wach, weil es ganz ordentlich rappelte (die FINNMARKEN schwenkte gerade an den Kai und die Seitenstrahlruder waren bei der Arbeit) ) und der Blick auf meine Uhr zeigt 23.59 Uhr – ungelogen. Dabei wollte ich da doch schon mind. eine Stunde draußen sein, aber ohne den Aktivierungshaken..  .. nützt alles Einstellen nichts.

und zum nächsten Tagesbericht ab Mitternacht ! geht es hier.

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