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Reisetag 13 - Mittwoch, 20. März 2013

Die Nacht war früh zu Ende. Trondheim - Schlusshafen dieser FINNMARKEN-Tour.

Die restlichen Sachen kamen in den Koffer, ein letztes Mal besuchte ich das wie immer köstliche Frühstücks-Buffet und um 8h hieß es endgültig:
Ha det bra, FINNMARKEN und Ha det bra, liebe Fories, die Ihr noch an Bord bleiben dürft. Christoph hab ich leider verpasst, den hatte der Virus dann auch noch erwischt. Aber Vidar war wieder so fit, dass er zur Verabschiedung, wie Gerda, zum Ausgang kam.
Mit einem Bus ging es dann zum Bahnhof, wo ich Christian und Ute wiedertraf. Sie fuhren auch nach Oslo, allerdings in der Comfort-Klasse. Wir hatten wieder einen Wagen für uns alleine und konnten es uns gutgehen lassen.

Hier kam es dann zu dem folgenden Bärenbruder-Schwatz:

"So, kleiner Bruder, gucken kannst Du mal, aber bleib bloß in der Tasse! Und wie du wieder aussiehst.... .  Ich hab Dir doch noch gezeigt, wie man den Schal bindet...."

 "Ach tu doch nicht so, du Besserwisser, nur weil du 2 Minuten älter bist und schon was von der Welt gesehen hast.  Wieso sagen die hier eigentlich FINN zu dir???"

 "Ach Kleiner, das ist lange Geschichte, die erzähl ich vielleicht, wenn ich mal viiiiel Zeit hab.
Du kriegst sicher auch nen hübschen Namen, denn die Pflegemama, zu der du kommst, ist da sehr kreativ.
Das gibt garantiert eine feine Taufzeremonie mit frischen Waffeln, heißen Kirschen und Schlagsahne.
Ich hab gehört, es sind noch mehr von unserer Sippe Richtung Süden unterwegs, bin gespannt, ob wir die mal wiedersehen.
Jedenfalls glaub ich, dass die auch viel Spaß haben werden.
Und jetzt wieder ab in die Tasse, die vielen neuen Eindrücke überfordern sonst dein Spatzenhirn, und ich will jetzt meine Ruhe und die Landschaft geniessen.
Ha det, vi sees."

 Jaja, diese Beiden

 Dann machte ich es wie Finn: Landschaft bei der Zugfahrt nach Oslo geniessen

In Oslo wartete an der vereinbarten Stelle wieder ein Bus und brachte uns zum Thon Hotel Bristol, wo ich wieder ein schönes Zimmer am Ende eines Ganges hatte.

Den Nachmittag hatten wir zur freien Verfügung, irgendwie war Richtung Oper alles eine riesige Baustelle.

Erst für den Abend stand gemeinsames Abendessen bei Egons am Bahnhof an.  Unser Reiseleiter hatte an dem Abend einen Besuch bei seiner Familie geplant und mich gebeten, unsere Reisegruppe vom Hotel aus dorthin zu führen. Kein Problem, auch wenn mir im Laufe des Nachmittags schon verschiedene Egons von Gruppenmitgliedern als Treffpunkt genannt wurden (man läuft sich ja schon an den üblichen Stellen immer mal wieder über den Weg.....  ).
Wir trafen also ziemlich pünktlich dort ein, und ich meldete mich in feinstem flottem Norwegisch beim Empfangskellner an. Das hörte sich offensichtlich ganz gut an, er antwortete jedenfalls in ziemlich schnellem Norwegisch: "Nein, das geht nicht, wir sind ausgebucht." Ups!!!.
Ich wies drauf hin, dass die Reservierung sowohl tel. vorab als auch im Laufe des Nachmittags noch mal persönlich geklärt wurde, so hatte Odd mich informiert. "Wer hat denn mit wem gesprochen?" wollte der Empfangsmensch wissen. Und das wusste ich nicht, und nannte ihm zuerst den Reisebüronamen - Antwort "Nei", Odds Namen - Antwort "Nei" und meinen - Antwort "Nei". Auf alle drei sagte der Platzzuteiler "Nei"  . Da hatte ich also ein Problem..... Aber ich hatte ja Odds norwegische Tel.-Nr. dabei und gerade als ich ihn anwählen wollte, kam der in der Zwischenzeit verschwundene Typ mit einem Zettel in der Hand zurück. Und ich sah auf den ersten Blick den Reisebüronamen...... Uff. Also hatte er doch Plätze für uns, wenn auch auf 2 Dreier- und einen Sechsertisch aufgeteilt. Als er vor uns her losstürmte, um uns dorthin zu bringen, konnte ich mir nicht verkneifen ihm an den Kopf zu werfen, dass er meinen ersten Auftritt als Reiseleiter unserer kleinen Gruppe ja beinahe zu einem Disaster hätte werden lassen. Das war ihm dann offensichtlich sehr peinlich, veranlasste ihn aber nicht, einen Entschuldigungsdrink zu spendieren.......
Unser Essen war prima, lecker und reichhaltig. Den Weg zum Hotel trat jeder in Eigenregie an, ich fand noch ein Krimi-Hörbuch und kaufte sicherheitshalber die geschriebene Fassung als Taschenbuch dazu. Dann war auch dieser Tag zu Ende.

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Reisetag 14 - Donnerstag, 21. März 2013

Gegen 10h, also nach dem Frühstück, war unser Abfahrtstermin vom Hotel. Aber wie schon mal zuvor erwähnt, gab es auch heute 2 Weckzeiten und nach einem Blick zum fast wolkenlosen blauen Himmel war auch die erste Zeit genau richtig, um bereits um 7h beim Frühstück zu sitzen und dann ein wenig spazieren zu gehen.
 

Um 10h ging es dann mit dem Bus zum Holmenkollen
dann zum Vigeland-Park
und später zum Fram-Museum, wo Finn sich überhaupt nicht um gewisse Hinweise und eigentliche Verbote kümmerte......
Dann ging es zur Colorline 

und wegen des schönen Wetters war es klar: die Fahrt durch den Oslofjord musste draußen auf Deck verbracht werden.

Bereits um 17.30h gab es wieder das Abendbuffet und ob es einen fotografierenswerten Sonnenuntergang gab, entzieht sich meiner Kenntnis.
Aber eine Möwe musste noch aufs Foto, wie es sich für eine Schiffsreise gehörte.

Ich hab noch ein wenig Geld ausgegeben (irgendwie komme ich nicht an Krimitaschen-büchern vorbei) aber im Duty-free gab es auch heute nichts, was mir auf Anhieb zusagte....
Mittlerweile hatte ich zwei gebundene Bücher (das Nordstjernen-siste reise-Buch und eins von Dagfinn Bakke - signiert) 4 Krimis, ein Hörbuch, zwei Hefte zu schleppen. Gut, dass Odd mit dem Auto nach Kiel gefahren war. Er würde diese Tasche mitnehmen und so musste ich mich nicht im Zug damit abmühen.

Zum nächsten Reisetag, besser gesagt Heimreisetag, geht es hier.

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