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Reisetag 11 - Montag, 18. März 2013

Jaja, das Konzert war klasse und ich freute mich, als ich die ersten Töne einer Sopranistin hörte und sie dann hinter den Wänden im Altarraum hervortrat. Anne Berit Buvik, sie hatte ich im letzten November auch gesehen und sie hatte mir prima gefallen. Begleitet wurde sie von der Flötistin Hanne-Sofie Akselsen und an Orgel und Klavier Linde Mothes.  Der Abend bzw. die Nacht endete leider nicht mit Nordlicht, keine Chance.

Vor und bei der Abfahrt von Harstad (vorher hatten wir die MIDNATSOL in den Norden gewunken) war das Wetter so einigermaßen, zumindest trocken und Andeutungen von blauen Stellen am Himmel.

Das ließ für den Raftsund hoffen........ Zuvor war etwas Verwunderung angesagt, auf unserem Kojengang lief ein Besatzungsmitglied mit Atemschutz und Ausrüstung wie zur Insektenvernichtung (irgendeinen Drucktankbehalter auf dem Rücken mit langem Sprühschlauch), wir vermuten, zum Desinfizieren von betroffenen Kabinen ….

Risøyrenna und -hamn : „Wann kommt denn diese Rinne mit der engen Stelle???“ 
Frage von einem Mitreisenden mittendrin...

Mit einer Handvoll Winkern erwarteten wir dann auf Deck 5 vorne die Brückenüberfahrt der Ausflugsbusse in Sortland und konnten feststellen, dass bei einigen Kameras in den Bussen das Blitzlicht immer noch voll funktionstüchtig war...

Stokmarknes - es schneite fleißig weiterUnsere FINNMARKEN zusammen mit der alten FINNMARKEN auf einem Foto... das ging am besten von Bord der alten und machten somit einen Landgang notwendig.

Das Museum war natürlich anschließend auch einen Schnelldurchgang wert.

Und vorhin der Raftsund und sein Wetter.......... immerhin hat es mir nicht wie letztes Jahr die Brille vor lauter Sturm von der Nase gerissen, aber viel besser war das Wetter nicht. Gut, es hat nicht geregnet wie 2012, dafür war die Sicht diesmal noch im Längen schlechter, jedoch bei Graupelschauern.

Eigentlich finde ich, ist die alles kein Grund dafür, dass wir in Spitzenzeiten mit nur max. 11-12 Leuten draußen standen.
Svolvær stand noch auf dem Programmund der Besuch im Thon-Hotel, in dem man bzw frau von der Damentoilette im 10. Stock diesen Blick auf die Anlegestelle hat.

Übrigens haben wir seit heute einen anderen Kapitän, Raymond Martinsen hat Kai Albrigtsen abgelöst, der seinen Urlaub antrat.
Vom Vestfjord, der offenen Seestrecke, ist mir nichts in Erinnerung geblieben, hab wohl gut geschlafen.

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Reisetag 12 - Dienstag, 19. März 2013

Kurz nach 1/2 7 musste ich raus

Nach dem Frühstück war die NORDKAPP-Begegnung auf meinem Plan. Dabei konnte man draußen auf Deck den Wind oder besser gesagt den Sturm nicht nur fühlen, sondern auch sehen: die NORDKAPP liegt trotz Rechtskurve ganz schön schräg nach links und die Berggipfel sind sturmumtost.

Dieser vorletzte Tag an Bord der FINNMARKEN zeigte sich von seiner allerbesten, wenn auch sehr stürmischen Seite.

Der Sturm zog auch von der Meeresoberfläche Wassertropfen hoch, die dank des Sonnenscheins schöne Regenbögen zeigten. Und wie so oft, sah es rechts vom Schiff anders aus als auf der linken Seite:

Gegen 9.45h, nach der Überquerung des Polarkreises, konnte man sich auf Deck 8 bei der Lebertran-Zeremonie einen besonderen Erinnerungslöffel verdienen. Den Löffel erhielt nur derjenige, der den darauf befindlichen Schluck Lebertran auch wirklich zu sich nahm. Auf dieser Reise gab es aber kein Trösterchen bzw Lebertrangeschmacksvernichter in Form von Moltebeer-Likörwein als Belohnung. Deshalb bleibt mein Löffel von der POLARLYS-Tour letzten November eben Single ..

Für mich war jetzt Sandnessjøen der nächste wichtige Halt. Hier wollte ich ein Geschäft aufsuchen, um ein kleines Stickbild zu kaufen, das ich in Trondheim gesehen hatte.
Aber der Sturm machte es dem Kapitän und seiner Mannschaft unmöglich, die FINNMARKEN in den mitten in der Stadt liegenden Hafen zu bringen. Erschwerend kam noch dazu, dass genau in der Hafeneinfahrt ein anderes großes Schiff lag und diese Stelle noch verengte.
Eine ganz Zeitlang kreiselten wir vor dem Industriehafen herum, bis wir dann endlich dort anlegten. Dort wurden viele Paletten Ladung (aus Risøyhamn) ausgeladen, aber ein Besuch zum Shoppen in dem bestimmten Laden war nicht möglich. Muss ich etwa noch mal wiederkommen ...............???

Jemand erzählte noch, dass im Restaurant einiges zu Bruch gegangen sei, nicht wegen des Seegangs (da war ja eigentlich gar keiner), sondern die FINNMARKEN lag öfters sehr sehr schräg.
Passend, als die FINNMARKEN mit einer 3/4 Std. Verspätung ihren südgehenden Weg wieder aufnahm, verließ auch der Frachter seinen Liegeplatz an der Hafeneinfahrt.

Die Bergkette "Sieben Schwestern" präsentierte sich in feinem Licht,
das auch in Brønnøysund die FINNMARKEN noch anstrahlte.

Die Eingeweihten stürzten hier direkt in den Kiosk zum Eis, ich hab das auf später verschoben und bis zum Aufnahmeort des letzten Fotos gelaufen.  Ein leckeres Lakritzeis war danach meine Belohnung.

 Ein Abstecher zur Rückseite des Torghatten, von wo man das berühmte Loch im Berg prima erkennen kann, war aus Zeitmangel nicht drin. Wer also rechtzeitig draußen gewesen war, hatte einen kleinen Lichtschimmer von der anderen Seite aus erkennen können.

 Bereits um 18.30h gab es in einer Sitzung dann unser Farewell Dinner, Kapitän und leitende Crew warteten bereits im Restaurant, zusammen mit der aufgereihten Service-Mannschaft. Mit einem Gläschen Sekt oder Saft wurde nach einer kurzen Dankesrede angestoßen. Noch immer war das Wirken des Virus bemerkbar, einige Stühle blieben auch heute Abend unbesetzt. Wir anderen Noch- oder Wieder-Gesunden freuten uns dann später über das in Traumschiffmanier kredenzte Dessert.

 Dann waren nur noch zwei Programmpunkte vorhanden: der nächste Halt Rørvik/NORDNORGE und FOLDA.

 Von beidem hab ich nichts notiert. Vielleicht war ich ja mit Kofferpacken beschäftigt ???????????

Den Bericht des nächsten Reiseabschnitts findet man hier.

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