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Tag 2 - Montag, 20.06.2011

Um 7.30h klingelte die Weckfunktion des noch arbeitenden Handys. Ich kam gerade rechtzeitig zum Abschalten vom Decksrundgang zurück.
Kurz nach 7 war es mal etwas dunkel, aber ohne Wind und Regen, und um 7.20h gab es dann Ententeich in Bestform.




Armin murmelte nur: "Für große Leute sind die Betten aber nicht das Wahre...." und döste noch ein paar Minuten.
Ich hab noch einige Zeit mein teilweise rotes, leicht geschwollenes Gesicht gekühlt, offensichtlich waren mir die paar Spritzer sedimentreiches Fjordwasser, die ich gestern abkriegte, nicht bekommen.
(Und bevor besorgte Nachfragen kommen: Alles wieder in Ordnung, war nach zwei weiteren Tagen wieder komplett verschwunden).

Ich vergaß zu erwähnen, dass wir gestern natürlich das Obstkörbchen vorfanden, mit sehr leckerem Obst (Weintrauben, Banane, Apfel, Apfelsine, Pflaumen). Das bekommen die Mitglieder des Ambassador-Clubs, die schon mehrfach mit Hurtigruten gereist sind.
Frühstücksbuffet war angesagt, Hurtigruten-typisch klasse, und aus dem Augenwinkel heraus den ersten Blick auf was Größeres im Wasser. Die Kamera mit dem kleinen Immerdraufzoom und die getönten Fenster ermöglichten nur ein Doku-Foto, ich freute mich trotzdem drüber, so!



Beim Frühstück erfuhren wir dann, dass wir mit unserer Wartezeit von einer Stunde am Gepäckband in Kopenhagen bestens bedient waren, denn es gab vier Passagiere, die gar keinen Koffer hatten. Denen gefiel es zu gut in München. Man wollte versuchen, die nach Illulisat zu schaffen, aber............
Nach dem Frühstück gab es den 1. Vortrag über den anstehenden Tag.
Um 11.00h legte die FRAM am Kai von Sisimiut an und wir machten uns auf eigene Faust auf, die nähere Umgebung zu erkunden mit Besuch des kleinen Freilichtmuseums.




Dort gab es auch Postkarten und Briefmarken. Ich kam an 2 oder 3 Jägern und Fischern vorbei, die ihre Beute auf alten Europaletten ausgebreitet zum Kauf anboten.

Der Besuch im kleinen Freilichtmuseum war schnell erledigt und wir machten uns auf die Suche nach einem Platz, von dem man einen schönen Blick auf die FRAM haben würde, aber das war in der uns zur Verfügung stehenden Zeit nicht möglich, der Containerhafen drängelte sich egoistisch immer in den Vordergrund.


 
Armin machte sich auf den Weg zu einer Neubausiedlung auf der Suche nach architektonischen und grafischen Motiven, ich schlenderte zurück Richtung Schiff, vorbei an einem total verwilderten aber eingezäunten Gelände. Näheres Hinsehen ergab, dass es sich wohl um einen verlassenen Friedhof handelte.



Ich kam wieder bei den Jägern und Fischern vorbei, der Fisch war weg, dafür lagen jetzt mind. 3 zerlegte Robben auf der Verkaufstheke. Ein Foto war auch ok, auf meine Frage in internationaler Gebärdensprache fasste ich die Reaktion des Jägers jedenfalls so auf.



Zurück auf dem Schiff machte ich die Postkarten fertig (wie gut, dass ich schon die wichtigsten Anschriften auf einem Aufkleber zu Hause vorbereitet hatte......)
Nach dem Mittagessen ging es also nochmal an Land, denn in der Nähe des Museums hatte ich einen Briefkasten entdeckt.
Später gab es auf dem Schiff den nächsten Vortrag in deutscher und in skandinavischer Version. Da es über 100 deutsche Passagiere gab, war der Saal natürlich sehr voll, und ich sagte eigentlich scherzhaft: "Da geh ich zu den anderen, da sitzen nur 3." Der Vortrag wurde von Janus Kleist gehalten, der in Grönland geboren wurde. Und er meinte, wenn ich Norwegisch verstehen würde, würde das mit dem Dänisch auch ganz klappen. Und das stimmte, wie nach dem Vortrag ein kurzer Gegencheck ergab.
Das Abendbuffet mit freier Sitzwahl war gewohnt gut, beim Nachtisch bin ich mir nicht sicher. Ich meine, dass auf den Norwegen-Touren nicht so viel Kuchen, dafür mehr Cremes, Puddings und Eis vorhanden war. Vielleicht ist aber auch nur der Wunsch danach der Vater meines Gedankens. Eigentlich gab es keinen Grund zur Klage.



Später zog mal schnell eine hübsche Wolkenbank vorbei
Apropos Eis: gaaaaaanz in der Ferne (Tele sei Dank) war der erste Eisberg zu entdecken.


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