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Tag 7 - Freitag, 23.03.2012

stand noch nicht mal im Tagesprogramm, das lag wohl daran, dass die Ankunftszeit 5.15h war. Kurz vor dem Ablegen war ich an Deck, um 6.43h lt. Aufnahmedaten der Kamera.
 
Gegen 6.50h zogen noch ein paar dicke Wolkenbänke vor der Hafenausfahrt vorbeiWenige Minuten später war in der Ferne schon freundlicheres Wetter erkennbar.
 
Die NORDNORGE war nun auf dem Weg nach Havøysund.
Fast eine halbe Stunde früher als geplant begegnete uns die MS VESTERÅLEN.Sie ist ein Schiff der älteren Generation, ihr Stapellauf war im Sept. 1982. Sie war ursprünglich ein reines Frachtschiff, der Umbau zum Passagierschiff bescherte ihr das ungewöhnliche Heck.
Die Windkraftanlage war das untrügliche Zeichen dafür, dass wir uns Havøysund näherten.
.
Nur 15 Minuten lag die NORDNORGE am Kai,...dann ging es weiter...
nach Honningsvåg, Startpunkt des Busausflugs zum Nordkap.

Ich hab mich für den Norsk-English-Bus entschieden und hatte während der ganzen Fahrt großen Spaß an den tollen Erzählungen unseres Guids, ein junger Mann von hier. Ich hätte seinem Norwegisch stundenlang zuhören können, er hatte eine ganz saubere Aussprache. Ich fühlte mich wie im Unterricht, wenn unser Lehrer Alex beim Erzählen seine Sprechgeschwindigkeit mal etwas höher schraubt. Dank der englischen Ausführungen konnte ich feststellen, dass ich auch wirklich so gut wie alles verstanden hab.

Die folgenden Bilder entstanden während der Busfahrt.

Am Abzweig der Straße hinauf zum Nordkapp wartete bereits der Schneepflug auf unseren kleinen Bus-Konvoi.

Dann waren wir da!

Es gab reichlich Schnee und, was viel besser war, reichlich Sonnenschein und weiterhin strahlend blauen Himmel.

Wie üblich bewegte sich die Touristenkarawane schnurstracks zur Kugel, DEM Symbol des Nordkaps. Dabei ist das hier gar nicht der nördlichste Punkt, sondern die kleine Landzunge oben links im ersten Bild, die man mit einer mehrstündigen Wanderung erreichen kann.
Aber das Nordkapp-Plateau ist natürlich viel spektakulärer.

Solange die Massen bei der Kugel waren, nutzte ich die Zeit und war bei der  Skulpturengruppe "Kinder der Welt".

Ein mitreisendes Ehepaar wollte sich unbedingt revanchieren mit einem Foto von mir am Nordkapp. Ich hatte zuvor den beiden, die sich gegenseitig nacheinander auf dem Podest fotografierten, zu ihrer großen Freude zu einem Foto verholfen, wo sie gemeinsam dort stehen.

Viele Mitreisende haben sich dann ins Gebäude begeben, um entweder einen tollen Film über das Nordkapp zu sehen oder sich mit einem heißen Getränk wieder auszuwärmen oder vielleicht auch den Souveniershop zu plündern.
Und auch diese beiden Herren konnten sich dann ungestört fotografisch betätigen.



Nach über einer Stunde ging es dann wieder zurück zum Schiff.
15.15h - die NORDNORGE verlässt Honningsvåg
Bei feinem Fotolichthatten alle Kameras wieder gut zu tun.
die Finnkjerka, eine Felsformation kurz vor Kjøllefjord.Hier kam ein ortsansässiger Fischer an Bord....
..und wer wollte, konnte sich um Fischfilettieren üben.
Der Stop in Kjøllefjord dauerte knapp 15 Minuten, dann ging es weiter nach Mehamn.

Auf dem Weg dorthin war Essenszeit. Heute Abend gab es kein 3-Gänge-Menu, sondern Buffet. Es gab jede Menge Fisch in allen Variationen, Schalentiere und und und auch genug andere Leckereien für Passagiere, die dies nicht mögen.

Rechtzeitig vor dem Anlegen in Mehamn war ich wieder auf Deck, und als nach knapp 30 Minuten die ersten Vorbereitungen zum Ablegen begannen, gab es die ersten aufgeregten Rufe und viele in den Himmel gereckte Arme.

Ja! Tatsächlich!

Ganz schwach waberten graue Schleier über den Himmel, so schwach, dass von Farbe nichts zu erkennen war. Die machte erst die Langzeitbelichtung im Foto sichtbar.
Die Langzeitbelichtung machte aber auch die Bewegung des Schiffs im Bild sichtbar. 


Die Begegnung mit der NORDKAPP und der nächste Hafen Berlevåg beschlossen den Tag.

Und weiter im Bericht geht es hier.