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Reisetag 04 - Montag, 19.11.2012
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Den Halt in den Häfen Brønnøysund, Sandnessjøen und Nesna habe ich dank Alternativprogramm nicht draußen auf Deck erlebt. Um 1h bzw ¼ vor 4 und 20 nach 5 wollte mein Bett nicht alleingelassen werden.....
Beim Frühstück hatte ich heute Gesellschaft von 2 Damen aus der Colorado-Unterabteilung der amerikanischen Reisegruppe.
Die Begegnung mit der KONG HARALD war relativ pünktlich,

Als sie dann an uns vorbei war, fuhr sie unter einer dunklen Wolkenwand, die es aussehen ließ, als würde es schon wieder dunkel.


Das Anlegen in Ørnes hatte 20 Minuten Verspätung zu verzeichnen. Die Anfahrt zwischen den Inseln hindurch ist schon sehenswert, zumal hier auch ein wenig mehr Schnee lag.


Zum Mittagessen fand sich dann ein Tisch nur mit FRAM-Fahren besetzt, keine Frage, was das Hauptgesprächsthema war.
Ach so, da hätte ich ja fast das Top-Event des Vormittags vergessen. Polarkreistaufe gegen 10.30h. Der Gewinner der Hurtigruten-Fahne bekam auch die erste Kelle Eiswasser ab, er lag nur 17 Sekunden neben der tatsächlichen Zeit.


Bodø – unbekanntes Terrain – also runter von Bord, aber das ging so schnell nicht. Wegen eines Computerfehlers waren alle Bordkarten der Düsseldorfer Charterflieger ungültiggeschaltet. Jeder, der aus dieser Gruppe von Bord ging, bekam schon direkt eine neue Karte beim Ausgang, man durfte die alte behalten.
Jetzt ab in die Stadt – Buchladen suchen, vielleicht konnte ich ja mein verlorenes Buch nachkaufen. Aber nein, im 1. Laden nicht, im 2. Laden nicht, aber die Gespräche auf Norwegisch waren jeweils nett. Im ebenfalls besuchten Kosmetik- bzw Parfümerie-Laden war es immerhin so lustig, dass wir uns mit Handschlag verabschiedeten. Dort ließ ich auch mein letztes norwegisches Bargeld, so daß der nächste Weg zur Bank führt.
„Ja man braucht die PIN für Abhebung mit Kreditkarte – nein, wir haben keine Kasse mit Bargeld – gibt es nur draußen am Automaten!"
Mit wieder gefüllter Geldbörse ging es jetz wieder zum 1. Buchladen, um dann doch einen anderen dort vorhandenen Krimi aus der Varg-Veum-Reihe mitzunehmen. Dort blockierte allerdings ein amerikanisches Ehepaar die Kasse, denn die Kreditkartenzahlung klappte nicht. Die Verkäuferin war nicht ganz so fit in Englisch, auf dem Diplay stand alles in Norwegisch: "Ist denn keiner hier, der helfen kann??????" Ja, konnte ich dann, die 4 fehlenden Zahlen waren nicht die von der Karte, sondern aus dem Schreiben der Bank, die geheime Zahl also. Es dauerte einen Moment, bis dem Ehemann dann aufging: "Oooo you mean the PIN. The PIN: Darling, the figures you always forget....my Dear“
Aber sie wußte, wo sie nachgucken konnte. Juchhu, jetzt klappte es auch mit der Zahlung und die beiden bedankten sich überschwenglich, dass sie nund diese beiden wunderbaren Trollfiguren als Souvenir mitnehmen konnten. Die Verkäuferin bedankte sich auch sehr erleichtert und ich zog mit meinem neuen Buch wieder zurück zum Schiff. Das war doch ein Nachmittagskaffee mit lecker Waffeln wert.... hmmmmmmmmmm

15h hieß es: Ha det bra, Bodø, nach der Hafenausfahrt warf sich die POLARLYS förmlich in die enge Rechtskurve und kurz darauf deutete der Vestfjord an, was er könnte, wenn er wollte. Schaukelte aber trotzdem nicht schlecht!
Bis ca. 15.40h gab es noch einigermaßen Licht, deswegen verpasste ich den Vortrag „Das Magische Licht – in Bildern, Worten und Musik“. Danach verging die Zeit mit Datensichern und etwas Berichtschreiben. Ganz überraschend gab es Abendessen,  wir lagen am Kai in Stamsund. Ich war so aus dem Konzept, dass ich zwar das obligatorische Foto von der Vorpeise auf der CF-Karte hatte, aber vom Duft und fantastischen Aussehen des Hauptgangs das nächste Foto schlichtweg vergaß  . Es war einfach nur köstlich und am Tisch herrschte genießendes Schweigen.

Ach ja, Svolvær, ein kurzer Spaziergang im Hafenbereich reichte für heute.

Das magische Licht stellte sch übrigens noch ein, zwar nur sehr schwach und mit langen Pausen zwischendurch, aber das war uns wenigen, die draußen auf Deck waren, ziemlich egal.



Das jetzt folgende Stück nach Stokmarknes ist südgehend und mit genügend Licht das absolute Schmankerl, jedenfalls für mich. Jetzt so im Dustern, ohne Schnee, der der Landschaft wenigstens ein wenig Kontur verleiht, ist es...... nun ja.... nicht so prickelnd  . Das wenige, vorhin erwähnte Nordlicht machte es ein klitzekleinwenig interessant, der tolle Sternehimmel war schon wesentlich imponierender und GöGa erhielt um 0.21h nach Hause gesmst:
Seeadler – weit weg.
Polarlicht – ziemlich schwach, aber da.
Sternschnuppe – nur eine.
Raftsund unter strahlendem Sternenhimmel mit erkennbarer Milchstraße - - - - also alles bestens.
Gute Nacht.

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