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Reisetag 05 - Dienstag, 20.11. 2012
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Stokmarknes, Sortland und Risøyhamn wurden in der Nacht angelaufen, ohne daß ich es gemerkt hab. Harstad, Trondenes und die Begegnung mit der MIDNATSOL fielen dem Frühstück zum Opfer, schließlich musste die nächste Etappe ja eine ordentliche Basis haben.

Auf dem Weg nach Finnsness gab es gegen 9.46h eine Begegnung der besonderen Art. Ein Marineboot hatte uns bereits vor einiger Zeit in gemächlicher Fahrt entgegengekommend passiert. Auf einmal konnte man auch den Hubschrauber hören, der in weiter Entfernung diesem Boot folgte bzw jetzt aufholte und ebenfalls an uns vorbeiflog. Plötzlich aber dreht er ab, verfolgte die POLARLYS und flog in einer engen Kurve fast auf der Seite liegend in geringer Flughöhe um den Bug herum und schoss wieder davon, dem Marineboot hinterher. Ein tolles Schauspiel, selbstverständlich war mittendrin die Speicherkarte wieder voll und wollte gewechselt werden.

Dass kurz danach über Bordlautsprecher nach einem Arzt unter den Passagieren gesucht wurde, hatte nichts mit diesem Manöver zu tun, versicherte Reiseleiter Hans mir später.

In Finnsness gab es eine Premiere für mich: Ich war an Land, naja, auf dem Kai besser gesagt, und konnte mir das weltberühmte Schokoladenreklamebild mal aus der Nähe ansehen. Und bekam dabei mit, wie jemand aus dem dort im Haus befindlichen Büro/Geschäft herausgestürzt kam und einen Autofahrer verscheuchte, der frecherweise sein Vehikel genau vor dem Schild parkte und damit den von Deck 5 aus fotografierenden Passagieren das Motiv verdarb. Das nenn ich doch mal Service.
Übrigens zeigte das Thermometer am Heck der POLARLYS 0°.


Mein absoluter Lieblingshafen war unser nächstes Ziel: TROMSØ. Und die Fahrt dahin war phänomenal: ein wunderbares Licht, keine Wolke am Himmel, aufgehender Mond, Schnee auf den Bergen, ein klitzekleines bisschen Abendrot, kaum Wind, langsame Fahrt, ein Seeadler, so richtig zum Andächtigwerden, zum Nicht-dran-satt-sehen-können, da steh ich zu, und ich war nicht alleine damit, befand mich in guter Gesellschaft vorne auf 5.

Ich hatte ziemlich vollen Programm in Tromsø ohne genauen Zeitplan, so daß ich den hier lebenden Jens aus dem Hurtigforum dieses Mal für ein UKT (Anm.: UltraKurzTreffen) nicht extra zum Kai hetzen wollte, zumal er auch nicht sehr viel Zeit hatte. Aber aufgeschoben ist ja nicht aufgehoben, nicht wahr????
Nachdem also die meisten Paxe von Bord waren, machte ich mich auf den Weg, erst in lieber Gewohnheit am Hafen entlang Richtung Polarmuseum, dann durch die Stadt zurück mit div. Abstechern in Geschäfte, noch schnell im Polaria endlich den Svalbard-Film sehen und durchs Einkaufszentrum nach Bücher- und CD-Kauf wieder zurück zum Schiff.

Und wo war ich bei der Abfahrt von Tromsø ? Na klar, draußen,  auf 5 vorne.

Anschließend dann Abendessen, gaaaaanz zartes Nordlicht, Datensichern, Berichtsnotizen, schlafen..... aber nein... mit „Gute Nacht“ war noch nix..

..zumindest nicht die nächste Stunde......






Kurz vor Mitternacht saß ich dann endlich schon umfallbereit auf der Bettkante , aber .......... eine nette Stimme meldete .... na was wohl??? NORDLICHT, ich war in Nullkommanix draußen. Alle Sachen lagen ja bestens vorbereitet parat. Aber das gehört ja eigentlich zum nächsten Reisetag...

Also Geduld........


Zum Bericht über den 6. Reisetag geht es hier.